Halltalexpress am 15.6.08

Zum ersten Mal sind wir beide – Prader Ulli und ich – heuer beim traditionellen Lauf-Bike Wettbewerb im Halltal an den Start gegangen. Angetreten als „Formula-One-Revival“-Team. Bei sehr grosser Beteiligung hiess es zuerst für mich um 11.00 Uhr eine gscheite Zeit auf den Asphalt zu legen. 10 Minuten später ging dann Ulli ins Rennen. Mein Vorhaben kurz vor dem Bettelwurfeck etwas zu dosieren und danach wieder Tempo zu machen ging leider nicht ganz auf. Nach anfänglichem sehr gutem und schnellen Start kam eben dann das Bettelwurfeck, welches mich ziemlich ausser Tritt brachte aufgrund seiner Steilheit (32% !!!). Danach war es leider nicht mehr ganz möglich aufs Tempo zu drücken und wurde ich von so manchem überholt, der sonst hinter mir ist. Dieses Bergrennen gehört jedenfalls aufgrund seiner Steilheit sicher zu den härtesten. Eine 31 er Zeit hinzulegen war an diesem Tag nicht möglich und wurden es 32min 59 sek. Ulli war mit seiner Laufleistung  37 min 28 sek sehr zufrieden und konnten wir in unserer Klasse Platz 11 belegen (von 35).

Ergebnisliste

   

Rinner 4h-MTB-TeamTrophy 1.Juni2008

Beim heurigen 4 Stunden Rennen in Rinn, konnte unser Team mit Dieter und mir, auch eine Abordnung an den Start bringen. Bei traumhaften Wetter und sehr warmen Temperaturen wurde uns auf der Auffahrt und auf der Abfahrt alles abverlangt. Wir konnten für unser Team eine Toptenplatzierung herausfahren und wurden gute 10. Aber nun der Reihe nach. Da ich als erster von uns zweien ins Rennen ging, war für mich  herunten beim Parkplatz des Golfplatzes der Start. Dieter fuhr einstweilen zum „Aufwärmen“ auf die Rinner Alm und wartete dort auf meine Übergabe.

Um 10:00 Uhr war es dann soweit. Startschuss für Beginn des harten Teambewerbes. Habe alles gegeben, was ich an diesem Tag drauf hatte und übergab nach gut 20 Minuten zum ersten Mal an Dieter. Der sich sogleich auf machte die erste volle Runde (zuerst den alten Rinner Alm Weg hinunter und den neuen Weg hinauf) zu absolvieren. Die Pause für mich war kurz, kam Dieter doch bereits nach 26 Minuten wieder auf der Alm an und hatte gleich 3-4 Plätze gutgemacht. So ging es dann abwechselnd Runde für Runde und die Schmerzen stiegen proportional zur Rundensumme an. Als mich dann Dieter nach seiner vierten Runde um ca. 13:33 Uhr  zum fünften Mal auf die Reise schickte war klar, wir hatten unser Ziel 9 Runden zu bestreiten, erfolgreich absolviert. Dieter rief mir noch zu:“Bei einer 27er Zeit fahrn wir nochmal!“ Ich dachte mir oh Gott nochmals alles geben, um an Dieter noch vor der 4 Stunden-Marke zu übergeben. Nach der Hälfte der Auffahrt, merkte ich aber „Flasche leer“…  Ich kämpfte mich noch mit einer 30 er Runde ins Ziel und war froh 2.100 Hm überstanden zu haben.
Danke an meinen Teamkollegen der ein wirklich sehr starkes Rennen fuhr und mich motivierte alles aus mir herauszuholen.

Hier nochmals die Eckdaten unseres Rennens:

10 Rang (von 28 Teams), 9 Runden, Gesamtzeit: 4:03:39, ca. 4000 Hm , 60 km Strecke

hier der link zur Ergebnisliste

         

Das war der Amade Radmarathon

Die Wetterprognosen waren ja von haus aus nicht besonders. Da es in der Früh noch nicht regnete, stieg die Hoffnung vielleicht doch einen Grossteil der Strecke halbwegs trocken zu absolvieren. Start war für 07:30 Uhr angesetzt. Um 07:15 öffnete der Himmel dann allerdings seine Schleusen und hatte Petrus mit uns leider kein Einsehen. So gings schon nasser auf die Strecke und sollte es auch den Grossteil der Strecke nasskalt bleiben. Als ich am ersten Anstieg allerdings merkte, dass die Beine heute sehr gut sind, stieg die Motivation gleich rapide und kämpfte ich mich am zweiten „Berg“ kurz nach der Ramsau wieder an eine grosse Gruppe heran mit der es im Eiltempo weiterging. So machte es bis 10 km vor dem Ziel richtig Spass und wollte ich mir schon eine Taktik zurechtlegen wie ichs am Schluss angehen sollte. Doch dann machte es  am Vorderreifen kurz „Klack“ und die Luft war draussen. Frustriert über das Pech und dass die Gruppe jetzt ohne mich Richtung Ziel braust, machte ich mich an möglichst schnell den Platten zu reparieren. Nach dem Schlauchwechsel ging keine Luft rein, ich pumpte, pumpte und pumpte und fluchte. Aber es ging nichts. Als ich schon zum Handy greifen wollte, um mich  holen zu lassen, sah ich den Ersatzschlauch am Boden liegen. Jetzt war klar: Zu Pech kam auch noch Blödheit, hatte ich doch den kaputten Schlauch nochmals  aufgezogen !!! So war die Platzierung leider sekundär.  Hätte ich mit der Gruppe weiterfahren können, wäre eine Platzierung um Platz 30-35 möglich gewesen. Bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Auftritt sowohl Material als auch Beine mitspielen.

Link zu den Ergebislisten

Hungerburgrennen

Heuer komplett andere Bedingungen als letztes Jahr. Da war es ziemlich warm und trocken. Vorgestern war es allerdings bei Regen ziemlich kalt (9 Grad). Als ich mich nass und durchgefroren an den Start stellte hatte ich schon keine guten Vorahnungen. War mein Ziel doch klar unter 11 Minuten zu bleiben. Da ich ab Mitte des Rennens keinen Druck mehr aufs Pedal brachte, war es auch nicht verwunderlich, dass ich im Training schon schneller rauffuhr und die Endzeit von 11:24 nicht gerade berauschend ausfiel. Werde jetzt noch mal gscheit trainieren, dass die nächsten Auftritte erfolgreicher verlaufen. Gott sei Dank hat Dieter die Ehre unseres Vereins gerettet und den 2.Platz in seiner Klasse erobert.

Hier die Ergebnislisten

Der erste Podestplatz unseres Vereins durch den 2. Platz von Dieter

Kurz vorm Ziel … nur noch grausig

Der Sieger Michael Pichler mit der Zeit von 08:25.97

Trainingslager in der Emilia Romagna

Das heurige Trainingslager im Kreise der Familie war ein voller Erfolg. Die Gegend um Cesenatico bzw. unserer Destination in Gatteo Mare ist ein super Trainingsgebiet, speziell Bergfahrer können sich hier an den schier unendlich scheinenden „Colli“ (Hügel) richtig austoben. Habe mir natürlich speziell die Hügel des legendären Marathons „Nove Colli“ herausgepickt und nicht zu vergessen den Cima Panta (benannt nach dem Guru Marco Pantani). Der Besuch des Pantani-Museums war natürlich selbstverständlich. Die Ausbeute waren 9 Trainingstagen mit 840 km und 7.500 Höhenmeter und hoffentlich eine gute Basis für die kommenden  Aufgaben.

vor dem Gedenkstein am Cima Panta

endlose Hügel …

San Marino

unterhalb der Burg in San Leo

Finished!

Endlich waren ja am Wochenende frühlingshafte Temperaturen, sodass es nicht besonders schwer fällt, die heurige Tourensaison für beendet zu erklären! Da es ja seit Anfang November schon ging, kamen heuer ja etliche zusammen:
hier die Fakten:

55 Skitouren – 52.000 Höhenmeter – 2 Skitourenrennen

Bis zum nächsten Jahr – stelle die Ski jetzt in die Ecke!

Strada del Vino – Weinstrasse

Ist das Wetter im Norden wieder mal regnerisch und kalt bietet die Region rund um Bozen viele Möglichkeiten sich auszutoben. Eine schöne Strecke zwischen Bozen und Mezzocorna ist die Weinstrasse. 

Ausgangspunkt ist Bozen und hält man sich südlich Richtung Weinstrasse oder Kaltern. Dann geht es leicht bergauf
nach St. Michele und weiter nach Kaltern. Nach einer schnellen Abfahrt lässt man den See linker Hand liegen und kurbelt
Richtung Tramin (Herkunftsort der legendären Spätlese). Über Kurtatsch und Magreid gehts dann durch den Ortskern von
Cortina über ein kurzes Pavé, dann entlang der Autobahn bis Rovere della Luna und flach weiter bis Mezzocorona. Von
hier wieder den gleichen Weg retour mit einem kurzen Abstecher zu den Montiggler Seen
Entfernung: 101 km , 960 Höhenmeter

 oder

eine bergige Alternative zurück nach Bozen:
in der Ortsmitte von Mezzocorona weiter ins Val di Non, über Fondo auf den Mendelpass und dann die kurvenreiche Strecke hinunter nach St. Michele und retour nach Bozen.

Distanz: 11o km, ca. 1500 Höhenmeter

 Kalterer See

 Abzweigung in Mezzocorona in Richtung Val di Non oder wieder auf der Weinstrasse retour

Auf die Felle fertig los !

… hiess es gestern um 19.00 Uhr in Reith i. Alpachtal als sich 53 Starter (darunter Andi und ich) auf machten, um
möglichst schnell auf den Reither Kogel zu sprinten und wieder in den Start/Zielbereich abzufahren. Dabei waren ca. 540 Hm bergwärts und talwärts zu überwinden. Die äusserlichen Bedingungen waren nicht ganz einfach. Durch den Regen, war die hauchdünnschneebedeckte Piste total aufgeweicht und richtig nass mit einigen Pfützen. Der Start verlief problemlos und verleitete das Flachstück nach dem Start zum Gas geben. Doch dann ging  es nur noch stetig steil bergauf und galt es den eigenen Rhythmus zu finden. Leider wurde ich bei ca. der Hälfte des Anstieges noch von einigen Läufern überholt, die
zwar nur gut 70 m vor mir gingen, doch konnte ich das Loch nicht mehr schliessen.

Oben angekommen, kam es zum mit Spannung erwarteten Abfellen. Das ging mit den neuen Dynafit Racefellen jedoch
relativ problemlos und so konnte ich mich gleich wieder in die Abfahrt stürtzen. Auf der gatschigen Pisten, war es jedoch
nur schwer möglich mit grossem Tempo abzufahren, zu sehr war ich damit beschäftigt halbwegs sicher auf dem
Ski zu stehen. Als dann unmittelbar vor mir einer stürzte, war es auch für mich soweit und nahm ich im letzten Steilhang
hautnahen Kontakt mit der Piste auf und wurde so auch noch nass.

Mein erklärtes Ziel in den Top 5 der Hobbyklasse zu finishen wurde leider knapp (um 5 Sekunden) verfehlt und wurde
ich 6.   Trotzdem war es wieder ein mords Spass und erklärten wir die heurige Skitourenrennsaison (Andi 3 Rennen – Charly 2 Rennen) für beendet.

Link Ergebnisliste

vor dem Start noch relaxed:

Start- und Zielfotos von der Alpachtaler Homepage:

 

Marco Pantani – Jahrestag

Der 14.Feber ist jedem im Gedächtnis, da ist es Zeit Blumen zu schenken  – Valentinstag.

An diesem Tag jährt sich allerdings auch bereits zum 4. mal der Todestag von Marco Pantani –
der wohl beste Bergfahrer aller Zeiten. Unvergessen sind seine Attacken bei vielen Bergetappen, vorallem
auch beim Giro und der Tour. Wenn er aus dem Sattel ging und im Wiegetritt den Rennlenker unten hielt,
sahen seine Mitstreiter meistens nur den „Auspuff“ und es lief – mir jedenfalls – kalt den Rücken hinunter.

Nach dem Ausschluss beim Giro ´99 ging es sportlich und privat leider abwärts und kam er nie wieder zurück.
Hier eine Chronologie nachzulesen: link

Mehr Fotos vom Piraten: http://www.pantani.it/pagine/photo.htm

DANKE Marco !!!!!!!!!!!!!!!