Tour Tirol – Charly Jäger


15. August 2011

Highlander Radmarathon 14.8.11

Category: Rennergebnisse und Berichte – Charly – 9:18 pm

Als letzte ernsthafte Vorbereitung auf den Ötztal-Marathon wollte ich nochmals ein langes Rennen fahren, da kam der „Higlander“ in Vorarlberg mit seinen 187 km und 4.040 Höhenmetern (auf meinem Tacho 178 km u. 3.750 Höhenmeter) gerade recht. 6 Hügel bzw. Pässe  (Bödele, Hochtannberg, Flexenpaß, Raggal, Faschinajoch u. Furkapaß) mit unterschiedlichen Steigungen waren zu bezwingen.
Meine Taktik sollte sein, daß ich so dosiert fahre, daß ich auf den letzten 2 Pässen noch zulegen kann und daß essenstechnisch alles hinhaut.
Bis zum Flexenpaß lief dann auch alles prächtig. Auf der Abfahrt dann ein Auto zwischen mir und der Gruppe. Konnte das Loch nicht schliessen. Da es bis zum nächsten Anstieg aber 40 km waren, wußte ich wie wichtig es ist eine Gruppe zu haben um Tempo zu machen und Kräfte zu sparen. Habe alles gegeben, um das Loch zuzufahren. Gelang aber nicht. Dann kam von hinten noch ein einzelner Fahrer und versuchten wir es nun gemeinsam. Trotzdem gelang es nicht.
Mußte für die vielen Antritte eine Körner lassen und meine Taktik fing schon zu brökeln an.
Mein Begleiter für die nächsten Kilometer hat dann auch noch die Flasche verloren und hab ich – sozial wie ich bin –
ihm meine zweite Flasche überlassen. Lieber Roland mit der Startnr. 66, das sollte ich dann später auch noch büßen, da bei den heißen Temperaturen eine Flasche zu wenig war und ich zudem bei jeder Labe oder Brunnen auffüllen mußte.
Trotzem lief es bis zum Ort Sonntag (nach 130 km) noch ziemlich gut, doch dann war der Sonntagsfrieden vorbei.
Die zweite Hälfte des Anstiegs aufs Faschinajoch machte mich dann ziemlich kaputt. Auch der ansonsten leichte Furkapaß bereitete mir ziemliche Schmerzen. Auf der langen Abfahrt nach Rankweil bekam ich dann auch noch Krämpfe und kriegte in jeder Kurve einen Stich. Auch die letzten Flachkilometer nach Hohenems keine Gruppe in Sicht und fuhr leicht demotiviert ins Ziel, mit der Erkenntnis daß die Generalprobe für den „Ötztaler“ ziemlich daneben gegangen ist. Weder die gefahrene Zeit, noch die Platzierung ist zufriedenstellend.

Es wurde der 99. Gesamtrang in einer Zeit von 7:01:15,52

Ergebnisliste

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