Berchtesgadnerland-Marathon 13.6.2010

Zum ersten mal kam heuer bei einem Renneinsatz bei mir Nervosität auf. Da ich dieses Rennen bereits 3 oder 4 mal gefahren bin, war die Erwartungshaltung doch eine größere als bei den bisherigen Rennen. War mein Ziel doch meine bisherige Bestzeit zu toppen und einen Platz unter den Top 50 zu erobern.

Gestartet wurde heuer in 4 Starblöcken (1.Topfahrer, 2. Alpencupteilnehmer, 3. und 4. nach Endzeiten). Zwischen den Startblöcken wurde ein Intervall von 5 Minuten eingehalten.
Ich war im 2. Startblock und ging somit 5 Minuten später ins Rennen. Ein Anhängen an den Siegfahrern war somit nicht möglich. Das Anfangstempo, war anders als sonst, recht gemächlich und keiner wollte Führungsarbeit bei einsetzendem Regen machen. Ich war dann froh als es in den ersten Anstieg des Tages aufs „Wachterl“ ging. Fühlte michimmer noch etwas müde von meinen vielen Höhenmetern des Italienurlaubes und war nicht so spritzig. Fuhr aber trotzdem voll in den Berg hinein und war dann bald in der Führungsgruppe unseres Startblockes. Als ich merkte, daß ich das Tempo mitgehen kann, war meine Motivation allerdings voll da. Auf der Anhöhe war ich auch noch dabei und wollte ich auf der Abfahrt jedenfalls die Gruppe halten, was mir bei den leichschmierigen Kurven gott sei Dank gelang. Die folgenden Kilometer waren wieder langsamer bis es in den 2. Anstieg des Tages auf das Hochschwarzeck ging. Diesmal der Anstieg wesentlich steiler als der erster. Vorne weg fuhren 2 aus unserer Gruppe. Ich mit ein paar anderen dahinter. Konnte mich an denen festkrallen und wieder hochmotiviert, als keine weiteren im Stande waren, weg zu fahren. Jetzt kam eine schnelle Abfahrt, wo ich mich überwinden mußte und für meine Verhältnisse (über 80 km/h) sehr schnell fuhr. Trotzdem riss ich am Ende ein kleines Loch. Gab alles und konnte es dann bei Puls 190 wieder schließen. Dies war aber unbedingt notwendig, denn die Gruppe hatte jetzt wirklich Zug und war eine gute Endzeit davon abhängig, diese jetzt zu halten. Dann immer wieder auf und ab und keine größeren Probleme. Jetzt folgte der dritte Anstieg des Tages nach Anger. Jetzt wurde das Tempo etwas erhöht war das Ziel doch nicht mehr weit. Ich fand mich immer noch in der Führungsgruppe des Startblocks 2 und gab alles. War dann auf den letzten 15 km nach Bad Reichenhall noch dabei, wo es natürlich viele Positionskämpfe gab. Zwei Kilometer vor dem Ziel dann eine letzte Abfahrt, wo es schön zur Sache ging und dann im Zick-Zack-Kurs hinein auf die Zielgerade. War auch hier noch im vorderen Teil unserer Gruppe und total happy als ich die Endzeit sah. Vielmehr aber noch, daß ich am Berg das Tempo mit wirklich guten Fahrern mitgehen konnte.

Belegte in der Gesamtwertung den 52. Platz (von 533 Teilnehmern). Der Abstand zur Spitze mit
dem Sieger Fischbacher, Obwaller etc. war knappe 11 Minuten. Damit kann ich sehr gut leben.

 In meiner Klasse Platz 47., somit Ziel der Top 50 erreicht!

Distanz war 101 km, bei ca. 1.450 Höhenmetern. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 34,6 km/h

Ergebnisliste:

Happy über die Zeit und die wartende Familie im Ziel zu sehen
Happy über die Zeit und die wartende Familie im Ziel zu sehen

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