Streckenbeschreibung der neun Hügel – Nove Colli

Im Zuge meines Cesenatico Urlaubes bin ich immer wieder noch einemal einzelne Hügel des Nove Colli abgefahren. Aus dem  Rennen hatte ich die Steigungen bzw. die Länge manchmal ganz anders in Erinnerung. Daher eine kurze subjektive Beschreibung:

1. Polenta:

Der erste Hügel sehr gut zum Warmfahren. Keine besonderen Schwierigkeiten auf den 200 Höhenmetern. Die Beine sind ja auch noch topfit.

2. Pieve di Rivoschino:

Feine Steigung, landschaftlich wunderschöne recht lange Auffahrt  ( da auch immer wieder Flachpassagen) auf eine Art Hochplateau,
am Ende noch ein kurzer „Schnapper“. In Summe ladet dieser Hügel zum Gas geben ein. ca. 300 HM (von Mendola aus)

3. Ciola:

Hatte diesen Hügel eigentlich als kurz und leicht aus dem Rennen in Erinnerung. Es sind aber doch knappe 400 HM zu überwinden und doch etwas
steiler als noch Hügel Nr. 2. Als es dann schon abwärts geht, glaubt man es ist geschafft, aber es kommen noch 2,3 kurze Gegenanstiege, die dann etwas weh tun.

4. Barbotto:

Der wohl bekannteste der 9 Hügel. So fuhr heuer auch der Giro drüber. Die Auffahrt von Mercato Saraceno ist ca. 4 km lang und hat 400 Hm. Die ersten 2 km sind noch recht „normal“  mit Steigungen von vielleicht 10 %. Die Kehren auf den letzten 2 km haben es dann in sich und sind das erste Kriterum der langen Strecke. Da geht es dann durchgehend steil mit teilweise 18% ganz schön zur Sache. Da sind auch die meisten Zuschauer und die beste Stimmung.

5. Motetiffi:

Auch dieser Hügel präsentierte sich mir anders als im Rennen. Hatte den aufgrund seine Kürze gar nich so in Erinnerung. Er ist neben dem Polenta der kürzeste Hügel. Die Auffahrt sind gerade mal 2 km. Die Steigungen dafür aber durchgehend knackig mit max. 16 %.

6. Perticara:

endlich wieder ein rhytmisch zu fahrender Hügel mit gleichmäßiger gut zu fahrender Steigung. Höhenmeter ca. 350. keine größeren Schwiegrigkeiten.

7. Monte Pugliano

mein „Schicksalsberg“ – bin dort ziemlich eingegangen. Dürfte aber auch für die meisten anderen der Hügel der Wahrheit sein. Hat man doch bereits schon gut 130 km in den Beinen und
fährt von einer recht langen Abfahrt wieder direkt in eine lange Auffahrt ein. Eingefahren wird nicht über Novafeltria, sondern über Ponte Baffoni. Von dieser Seite bin ich – außer im Rennen – noch nie hochgefahren.  Wollte im Zuge meines Urlaubes nochmals da hoch und mußte dort aber wegen strömendem Regen umdrehen. Dieser Berg hat mich also in meinem Urlaub gleich 2 mal abgeworfen. Kann daher keine genaue Streckenbeschreibung abgeben, außer daß ich ihn ziemlich schlimm in Erinnerung habe, aber wohl nur weil ich dort einfach platt war. Laut den Daten des Veranstalters eigentlich ein feiner, langer Berg: ca. 9 km lang, 500 Höhenmeter, Durchschnittssteigung 5,63 %, max. Steigung 12%

8.  Passo delle Siepi:

einer meiner Lieblingshügel. Angenehme Steigung voll zum Attackieren, so wie ichs gerne mag mit Steigung von 6-7%. Länge 2 km, Höhenmeter 200

9. Gorolo:

Gegen Ende des Rennen verlangt einem dieser Hügel nochmals alles ab. Zwar mit4 km und ca. 300Höhenmeter nicht besonders lang, jedoch auf den letzten 2 km wieder Steigungen bis 17% und brennt die Sonne erbarmungslos in diese Strecke hinein.

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