Da mein erklärtes Saisonziel 2012 das 24-h-Rennen in Griesskirchen ist, gilt es die “Schlagzahl” kontinuierlich zu erhöhen.
Frühe Abfahrt war vorprogrammiert. Die Wintermontur war bei 5 Grad leider notwendig. Die ersten 4 Stunden sollte es auch nicht viel wärmer werden. Bis Kufstein ging es mit Rückwind und der Eskortierung von Teamkollegen Manni relativ locker. Dann hinauf nach Thiersee und weiter ins Bayrische Land. Zuerst Bayrischzell, dann durchs schöne Schliersee und weiter an den Tegernsee. Nach kurzer Stärkung in Rottach-Egern weiter über Achenpaß zum Achensee. Nach der Abfahrt nach Wiesing wieder kureze Einkehr mit Espresso und Cola. Dann nicht den direkten Weg nach Innsbruck, sondern über Münster, Kramsach noch eine kleine Extrarunde und dann “normal” auf der Tiroler Strasse B171 retour.
Fazit: 250 km / 9 Stunden / 1.400 HM

Übersicht SeenrundeTegernsee

Tegernsee
Der Wetterbericht war leider mal wieder völlig verkehrt. War in der Früh trocken gemeldet und wars tatsächlich regnerisch und nass. Da unser Kaffeevorrat aber fertig war und Carina mir anbot mich in Brixen zu holen, schwang ich mich kurzerhand aufs Rennrad fuhr Richtung Brenner los. In Innsbruck noch nasse Straßen und 6 Grad. Am Schönberg dann zu mindest trocken, aber noch kälter. Am Brenner dann alles angezogen und mit leichtem Nordföhn nach Sterzing, wo es bereits “heisse” 10 Grad hatte. In Brixen waren es dann schon “tropische”
16 Grad bei bedecktem Himmel. Fuhr dann noch weiter nach Klausen und die 10 Kehren hoch nach Villanders, von dort nach Waidbruck und auf dem Radweg (super Zustand) retour nach Brixen, wo die Familie zum Eisschlecken getroffen wurde. Retour ging es dann mit dem Auto.
130 km / 1.450 Höhenmeter

Blick zum Skigebiet Plose über Brixen

Blick hoch nach Villanders (von Klausen)

Trotz dem gestrigen Schneefall in höheren Lagen, stand heute eine Krafteinheit am Berg am Programm.
Hätte statt dem Rennrad aber wohl besser das Mountainbike genommen. Ab einer Höhe von Ca. 1.100 Meter lag stellenweise immer wieder
Schnee auf der Straße, welcher mit den 23 mm breiten Rennradreifen doch ein wenig Probleme bereitete. Mußte zeitweise sogar vom Rad. Noch etwas lästiger war gerade beim Hinunterfahren der Rollsplitt. Wurde aber oben mit warmen Temperaturen und einem traumhaften Ausblick entschädigt.
Innsbruck – Schönberg – Gleinser Hof und retour : 40 km / ca. 950 HM
Interessanter Artikel in der heutigen Tiroler Tageszeitung mit Ausführungen Rechtsanwalt Dr. Ermacora, seines Zeichens Präsident des Alpenvereins.
Artikel in TT
Seit dem Trainingslager auf Malle ist jetzt genau 1 Monat vergangen. Ab jetzt hat die “radlose Zeit” wieder ein Ende.
Bei 6 Grad hab ich gestern die Saison zum 2. mal eröffnet. Natürlich mit einer Standardroute ins Oberland: Innsbruck – Rietz – Innsbruck
Hoffentlich gehts mit den Temperaturen weiter aufwärts!
An Radeln war in letzter Zeit ja nicht zu denken und damit das Trainingslager auf Malle nicht verpufft, wurde
letzte Woche das Skitourentraining ein wenig maximiert (10.000 Höhenmeter mit 4 Pistentouren)
Heute stand das Birgitz Köpfl auf dem Programm und das gleich 3 Mal hintereinander
das erste Mal: von Neu-Götzens auf Piste
das zeite Mal: von Mutters
das dritte Mal: von Neu-Götzens durch den Waldaufstieg
Zeit Aufstieg und Abfahrt: 6 Stunden / 3.600 Höhenmeter /33 Kilometer
18.2.12 3.600 Höhenmeter
16.2.12 2.000 Höhenmeter (2 x Patscherkofel)
14.2.12 2.000 Höhenmeter (2 x Rangger Köpfl)
11.2.12 2.400 Höhenmeter (2 x Birgitz Köpfl)
Ankunft am 14.1.12 um 14 Uhr am Flughafen von Palma. Wie immer ein Herzschlagfinale (Transfer, Einchecken, Radzusammenbau) um noch ein paar Kilometer einradeln zu können.
Um 16:00 Uhr war es dann soweit und spulte ich die ersten Kilometer herunter. Einer der ersten Radler, der mir entgegenkam, war dann auch gleich ein echter Kracher, nämlich Eric Zabel, der auch gleich freundlich grüßte. Um 18:00 Uhr wird es dann schön langsam dunkel und die erste Runde war auch schon heruntergespult.
Zufälligerweise war auch Zangerl Andi (berwaerts.at) und sein Kumpel Günther im Nachbarhotel (Barcelo). Wir (Wolfgang, Jürgen und ich) waren heuer ja im Riu Bravo.
Wir waren somit fünf Mann, was das Radeln in der “Gruppe” leichter machte und auch sehr unterhaltsam war.
Mein Hauptaugenmerk lag in der Grundlagenausdauer. Bin zwar eineinhalb Monate nicht mehr auf dem Rad gesessen, trotzdem lief es von Anfang an sehr gut, wahrscheinlich auch deswegen, da ich immer recht locker gefahren bin und mich nie abgeschossen habe.
Das Wetter war uns bis auf einen halben Regentag, wo es uns voll eingoß, auch gnädig und wir hatten super Trainingsbedingungen.
Hotel Riu Bravo war auch sehr gut, vorallem das Essen. Wenngleich wir den Altersschnitt (dürfte so zwischen 60 und 80 Jahren liegen ….) ziemlich gedrückt haben.
Ausklang fand die Woche fast schon traditionell im Bierkönig.
Am Abreisetag dann noch ein platter Reifen und mein zweiter Defekt in der Woche (nachdem ich meine Kette schon tauschen mußte).
Traininspensum war sehr umfangreich und konnte ich mein gesetztes Ziel (1000 Kilometer) erreichen:
Trainingsdaten: 1010 gefahrene Kilometer bei ca. 40 h im Sattel



Da es seit über 1 Monat keinen Niederschlag mehr gegeben hat, konnte ich den Spätherbst noch nutzen und doch noch einige Kilometer sammeln.
Letztes Wochenende wurde auf der Bodensteiner Alm die 12.000 km Marke geknackt. In keinem Jahr zuvor, habe ich soviele Kilometer heruntergespult.
Zudem sind es auch noch gut 140.000 Höhenmeter geworden.
Jetzt gilt es aber in den nächsten Tagen noch ein paar Laufkilomter zu absolvieren, um beim Kolsass-Bergrun eine bessere Leistung abzuliefern, als beim
Radrennen vor 2 Monaten auf gleicher Strecke.
Am Samstag bin ich nochmals eine kilometer- und höhenmeterreiche Runde über den Haiminger Berg aufs Kühtai gefahren. So locker wie im Sommer gehts zwar nicht mehr, jedoch war es angenehm warm und windstill mit 11 Grad plus im Kühtai.
Da der Föhn weiter anhält bin ich heute (7.11.11) in der Mittagspause auf die Höttinger Alm geradelt. Kurze Hose, kurzes Trikot – das geht bei uns im Juli oft nicht.
In der Sonne zeigte mein Tacho auf 1.400 Meter sagenhafte 18 Grad!

Dies ist jedoch nicht so ungewöhnlich, siehe meinen Blog vom November 2009:
Der Ausklang des Spätsommers war ja für gestern angekündigt und nach 2 1/2 Wochen Traumwetter vorbei mit Lustig. Daher nochmals das Wetter bis zum letzten Sonnenstrahl ausgenutzt und nach dem Arbeiten noch auf unseren Hausberg geradelt. Die Wirtsleute verließen mit Ihrem Bus auch die Gipfelstube, vor dem drohenden Wettersturz. Von Nordwesten sah man bereits das “Übel” kommen. Heute Morgen ist bereits Schnee am Kofel gelegen.
